Sportfreunde - FC BÜG
  Kolumne
 

 
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Nachdem der SF-FC Büg in der Saison 1999/2000 keine Mannschaft mehr melden konnte, ist der Verein aktuell die zweite Saison in der B-Klasse aktiv.
Doch im Moment läuft es sportlich gesehen nicht so gut.
anpfiff.info
hat sich mit Abteilungsleiter Ernst Heckel unterhalten und Gründe für die schlechte sportliche Situation erfahren.

 

Schwache Hinserie vom SF-FC Büg


von Mirko Strässer



Nach 13 Partien befindet sich das Team von Daniel Walter auf Platz elf der Tabelle. Nur magere 15 Punkte befinden sich auf dem Konto und so kann man aktuell nur drei Mannschaften hinter sich lassen. "Wir sind natürlich ein bisschen enttäuscht mit der bisherigen Saison. Wir haben uns schon erhofft, dass wir zur Winterpause besser dastehen würden. Es ist nun unsere zweite Saison, aber man kann mittlerweile schon sehen, dass sich die Mannschaft weiter entwickelt hat und der Trainer sehr gute Arbeit leistet", so der Abteilungsleiter Ernst Heckel. Allerdings liegen die Gründe für den sportlichen Misserfolg auf der Hand: "Es sind in der Hinrunde einige Leistungsträger lange ausgefallen und das kannst du dann auf Dauer nicht kompensieren und deswegen befinden wir uns auch in einer Tabellenregion, in der wir nicht sein wollen." Die zweite Saison in der B-Klasse ist es nun für den FC Büg und es ist zugleich die zweite Saison des Trainers Daniel Walter. Walter ist ein Büger Eigengewächs und kehrte zu seinem Heimatverein zurück um bei diesem Neustart in der B-Klasse mit zu helfen. Am Trainerstuhl wird demnach auch jetzt in der etwas schwierigen sportlichen Situation nicht gerüttelt. "Wir stehen voll hinter dem Daniel und er hat weiterhin das Vertrauen des Vereins", fährt Heckel fort.

 

"In der neuen Saison wollen wir vorne angreifen"

Als neu gegründeter Verein muss man logischerweise ganz unten in der B-Klasse anfangen, doch wenn es nach Abteilungsleiter Ernst Heckel geht, dann soll es so schnell wie möglich in die A-Klasse gehen: "Wir müssen jetzt schauen was in der Rückrunde noch geht, dieses Jahr ist der Zug für ganz oben auf jeden Fall abgefahren. Wir wollen die Saison ordentlich zu Ende spielen und ins Mittelfeld der Tabelle reinkommen. In der neuen Saison wollen wir dann auf jeden Fall neu angreifen und dann sollte auch der Aufstieg in die A-Klasse ein Thema sein." Für dieses neue Unterfangen ist man bereits jetzt in der Winterpause auf dem Transfermarkt tätig geworden. Von der Reserve aus Forth verstärken Felix Nusko und Pascal Langenbucher die Mannschaft von Daniel Walter. Zudem kommt aus Egloffstein Marcus Röhrig. Der letzt genannte wird zudem im Trainerstab aktiv sein und den aktuellen Trainer ein bisschen unterstützen. "Wir haben jetzt im Winter schon drei Neuzugänge bekommen und werden schauen was wir im Sommer nach so nachlegen können. Dazu hoffen wir, dass unsere Langzeitverletzten langsam wieder fit werden und zurückkommen und dann denke ich haben wir eine ganz gute Mannschaft beieinander", gibt sich der Abteilungsleiter hoffnungsvoll. Was in Büg aber ein sehr wichtiger Aspekt ist, ist das man auf Spieler setzt, welche früher in der eigenen Jugend gespielt haben. "Wir haben viele Spieler im Kader, welche in der Jugend bei uns gespielt haben und jetzt wieder zurückgekehrt sind. Einige davon habe ich noch selber trainiert."



 

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Der FC Büg mit einer schwachen Hinserie  "Wir hatten eine echte Pechsträhne".

 

von Mirko Strässer

 

Der FC Büg befindet sich derzeit in der B-Klasse 5 im Raum Pegnitzgrund. Die Truppe von Daniel Walter ist die einzige erste Mannschaft in dieser untersten Spielklasse. Derzeit bekleidet man auch einen etwas enttäuschenden 13.Tabellenplatz. anpfiff hat von Spielertrainer Walter erfahren, wie er denn mit nur 25 Jahren zu seinem Posten als Spielertrainer gekommen ist und warum es bei seiner Truppe bisher noch nicht so läuft.

 

 

 

Spieltertrainer Daniel Walter


 

anpfiff.info

 

Kommen wir zuerst zur Person des Trainers Daniel Walter. Der 25-Jährige wechselte, nachdem er die D- und C-Jugend in Büg durchlaufen hat, in die Bayernliga zum SK Lauf. Er spielte dann beim SK Lauf vier Jahre in der Jugend und konnte dort Erfahrung in der Bayernliga und Bezirksoberliga sammeln. Im Herrenbereich zog es Walter dann zunächst in die Kreisliga zum ASV Forth und anschließend spielte er zwei Jahre beim SC Eckenhaid. Zu diesem Zeitpunkt, als er beim SC Eckenhaid spielte, kam auch die Anfrage von seinem Heimatverein aus Büg, ob er denn nicht als Spielertrainer dorthin wechseln wolle.


Als Spielertrainer zurück zum Heimatverein

Walter machte sich die Entscheidung nicht leicht, doch er entschied sich dann letztendlich für seinen Heimatverein und ist nun als Spielertrainer dort tätig. "Mein Vater ist bei meinem Heimatverein dem SC Büg sehr aktiv und es ist ja auch mein Heimatverein. Büg hat dann letztes Jahr eine Herrenmannschaft aufgemacht und sie haben mich gefragt, ob ich als Spielertrainer dorthin wechseln wolle. Für mich gab es nun die Frage, ob ich entweder in Eckenhaid in der Kreisklasse nochmal angreife, oder eben in der B-Klasse als Spielertrainer tätig werden soll. Ich habe mich dann letztlich für meinen Heimatverein Büg entschieden, weil auch mein Herz noch sehr an diesem Verein hängt", schildert Walter die Situation. Mit nur 25 Jahren ist Walter in einem sehr jungen Alter schon Spielertrainer. Nicht viele in diesem Alter können einen solchen Posten nachweisen. Warum der Verein ihm so was zutraut, erklärt Walter wie folgt: "Ich war in Forth bereits sechs Jahre Jugendtrainer und habe dort auch meinen Jugendtrainerschein gemacht. Dadurch habe ich natürlich schon einige Erfahrung sammeln können und ich denke, ich kann den jungen Spielern auch einiges beibringen."

 

 


Hier ist Daniel Walter noch im Trikot des ASV Forth (rotes Trikot).


 

 


anpfiff.info


"Wir hatten echt eine Pechsträhne"

Die bisherige Saison und das zugleich erste Trainerjahr von Walter läuft bisher alles andere als gut. Einen enttäuschenden 13. Platz kann man nach der Hinrunde aufweisen. Der Abstand nach oben ist schon fast zu groß um ihn aufzuholen. Auch der Spielertrainer ist mit der bisherigen Saison alles andere als zufrieden. "Mit der Saison bisher bin ich absolut nicht zufrieden. Für den Verein ist es jetzt das zweite Jahr im Herrenbereich und wir haben uns für diese Saison sehr viel vorgenommen. Ich habe ein paar Spieler nach Büg mitgebracht und wir wollten auf jeden Fall oben mitspielen. Ich muss aber auch echt dazu sagen, dass wir von Beginn der Vorbereitung an eine Pechsträhne hatten. Mir sind so viele Spieler wegen Urlaub, Arbeit oder Verletzungen weggefallen und ich denke, wenn wir komplett gewesen wären, dann würden wir wesentlich besser dastehen. Ich selber habe ja auch nur wenige Spiele gemacht, da ich mir anfangs gleich das Außenband gerissen habe und als ich dann die letzten Spiele wieder angreifen konnte, habe ich mir das Innenband gerissen. Ich mache nun Reha und hoffe, dass ich zur Vorbereitung wieder angreifen kann", erklärt der Coach. Der Trainer musste die neue Mannschaft erst mal aufbauen und mit ihr ein System einstudieren. Viele von Ihnen hatten zuvor nur in Hobbymannschaften gespielt und mussten dann natürlich das System erst lernen. Der Trainer ist aber mit seiner Mannschaft und den jungen Spielern durchaus sehr zufrieden. "Die Mannschaft hat in der Vorbereitung sehr gut mit gezogen und wir konnten unser System gut einstudieren. Viele haben vorher nur Hobbymannschaft gespielt und für die war es dann natürlich neu. Allerdings haben die Jungs das gut gemacht", zeigt sich der Trainer zufrieden.


"Wir wollen die Rückrunde positiv gestalten"

Der Abstand nach oben zu den Aufstiegsplätzen ist für den FC Büg zu groß um nochmal über den Aufstieg nachdenken zu können. Auch dem Trainer ist das bewusst, dennoch will er mit seiner Truppe eine ordentliche Rückserie spielen. "Es ist für uns fast unmöglich noch irgendwie oben mit zu mischen, trotzdem wollen wir die Rückrunde so positiv wie möglich gestalten. Das Ziel für die Rückrunde ist nun erst mal, dass wir komplett bleiben und uns nicht so viele Spieler wegen Verletzungen oder sonstigem wegbrechen, wie es in der Hinrunde der Fall war. Dann wollen wir schauen, was mit dem kompletten Kader noch möglich ist und wir wollen dann so um Platz sieben oder acht am Ende landen", gibt Walter preis. Der Blick des Trainers geht nicht nur in Richtung Rückrunde, sondern auch schon über die Saison hinaus. "Wir wollen uns mit ein oder zwei Spielern noch verstärken um dann noch breiter aufgestellt zu sein. Wenn wir dann komplett bleiben und uns eventuell noch verstärken können, dann werden wir nächste Saison auf jeden Fall wieder angreifen. Allerdings ist es für einen kleinen Verein wie Büg nicht leicht Spieler zu holen, da wir kein Geld bezahlen können und das auch nicht wollen, dass ein Spieler nur wegen dem Geld bei uns spielt. Allerdings werden wir alles probieren um den ein oder anderen nach Büg zu lotsen, um dann nächste Saison um den Aufstieg mitspielen zu können", zeigt sich der Coach angriffslustig.